Buslinie von Netphen zur UNI-Siegen (1991)

Pressespiegel: AK-Verkehr (vgl. Siegener ZZeitung: 27-02-1991)

Die Verbesserung der Verkehrs-situation am Haardter Berg war das Thema einer gemeinsamen Sitzung von Mitgliedern des Verkehrsausschusses der SPD-Kreistagsfraktion und des Arbeitskreises Verkehr der Uni-GH Siegen. "Wir müssen Wege finden, um die Belastung der Bewohner des Haardter Bergs durch parkende Autos zu vermindern", stellte Achim Walder, der Sprecher des Arbeitskreises Verkehr der Hochschule, fest. Der Parkplatzmangel habe inzwischen Ausmaße angenommen, die eine baldige Problemlösung erforderlich machten.
Zur genauen Erfassung der Verkehrsströme hatte die Uni 12000 Fragebogen an ihre Mitglieder und Studenten verteilen lassen. Bei einer relativ hohen Rücklaufquote von weit über 4000 Fragebogen ergab sich ein differenziertes Bild des Verkehrsverhaltens der Uni-Angehörigen. Über 80 Prozent benutzen als Transportmittel das Auto. Die Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Netphen benutzen dieses Verkehrsmittel sogar überproportional stark. Dieses führten die Vertreter der Uni auf eine fehlende direkte Bus-linie über die B 62 (neu) zur Hochschule zurück. Sie forderten deshalb die VWS auf, eine Direktverbindung Uni - Netphen zu schaffen. Ein Vorschlag, der bei den SPD Verkehrsaus- schußmitgliedern auf offene Ohren stieß.
Von beiden Gruppen als notwendig betrachtet wurden weitere Verbesserungen zur Erhöhung der Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs. So soll nach Vorstellungen der Uni-Vertreter u. a. die Einführung von Mehrfachfahrkarten und eines Entwertersystems die Benutzerfreundlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel erhöhen. "Beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs reicht es nicht aus, die Bürger auf einen Idealzustand in ferner Zukunft zu verweisen. Es kommt vielmehr darauf an, in der nächsten Zeit ein möglichst flächendeckendes und attraktiveres ÖPNV-Netz anzubieten", bemerkte Landrat Walter Nienhagen in der Diskussion.
Ein weiterer Vorschlag des Hochschularbeitskreises zur Lösung der Parkplatzprobleme an der Universität stellte Michael Pingel dar: die Aktion "Grüner Punkt". Ziel dieser Aktion soll es sein, daß Autofahrer, die zur Hochschule fahren, andere Hochschulangehörige an festgelegten Haltestellen mitnehmen sollen.
In seinem Schlußwort wies Sitzungsleiter und Verkehrsexperte Georg Schäffer darauf hin, daß nach Auffassung der SPDKreistragafraktion die Verkehrsbedürfnisse der motorisierten und der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer stärker als bisher miteinander in Einklang gebracht werden müssen.

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