UNI-Siegen - Arbeitskreis Verkehr

28 Prozent weniger Studenten mit Autos: Semesterticket bleibt, aber 4 DM teurer

Pressespiegel: AK-Verkehr (vgl. Westfälische Rundschau: 12-05-1994)

Siegen. (ng) Das 1993 eingeführte Semesterticket für Studierende der Uni-GH bleibt, aber es wird um vier Mark teurer: 84 (statt bisher 80.- Mark pro Semester wird es künftig kosten.

Die Preiserhöhung liegt knapp unterhalb jener Fünf Prozent-Marke, ab der eine neue Urabstimmung über das Semesterticket notwendig geworden wäre; Die Kommission des Studierendenparlamentes hatte vor den aktuellen Preisverhandlungen knapp 1000 Kommilitonen genau befragt, um die Verhandlungen mit eigenen Zahlen untermauern zu können. Danach ist das ÖPNV-Ticket ein guter Erfolg: Kamen 1991 noch 78 Prozent aller Studierenden motorisiert zur Hochschule, sind es heute nur noch kanpp 50 Prozent. Der Anteil von Bahn- und/oder Busbenutzer stieg Im gleichen Zeitraum von 12 auf 39 Prozent.

Überraschend für alle Beteiligten war die Bedeutung der Zugverbindungen: 31 Prozent der Semesterticket-Nutzer bedienen sich bei ihrem Weg zur Uni der Bahn. Deshalb werden drei Mark der Preissteigerung der Deutschen-Bahn zugute kommen.

Weitere Steigerung erhofft sich der Arbeitskreis Verkehr der Uni-GH von der Einführung eines S-Bahn-ähnlichen Verkehrs im Halbstundentakt zwischen Betzdorf und Kreuztal sowie dem im Stundentakt verkehrenden neuen Triebwagen nach Erndtebrück beziehungsweise Bad Berleburg ab dem 29. Mai. Außerdem laufen Gespräche mit der VWS über weitere Direktverbindungen.

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