UNI-Siegen - Arbeitskreis Verkehr

Semesterticket: Erfolg muss ermutigen

Pressespiegel: AK-Verkehr (vgl. Westfälische Rundschau: 23-12-1993)

Mit der Einführung des Semestertickets ist in Siegen ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs gelungen. Die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel ist seither erheblich gewachsen und trägt dazu bei, die städtischen Räume vom Individualverkehr zu entlasten und den Aufenthalt in der Stadt angenehmer zu machen.

Der Erfolg des Semestertickets muss zu weiteren Schritten ermutigen. Die Gebäudegruppe der Ingenieurwissenschaften an der Paul-Bonatz-Straße, in der über 2000 Menschen arbeiten, braucht dringend eine eigene Bushaltestelle, die über einen kurzen Weg leicht erreichbar ist. Es müssen am Haardter Berg und in der Stadt zusätzliche Busspuren angelegt werden, damit der öffentliche Personennahverkehr flüssiger und damit attraktiver werden kann.

Die Verflechtung der Verkehrsangebote von Bussen und Bahnen muss im Fahrplan und Tarif vorangetrieben werden, das heißt, ein Verkehrsverbund ist unabdingbar. Für Universität und Betriebe sind Überlegungen notwendig, wie - analog zum Semesterticket - den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Jobtickets angeboten werden können.

Nur mit diesen Maßnahmen wird es möglich sein, den Verkehr soweit in den Griff zu bekommen, dass die Stadt ihre städtebaulichen und architektonischen Qualitäten entfalten kann und ihren Bewohnern ein gutes Zuhause ist.

Prof. Hanns M. Sauter. Fachbereich 9 - Architektur und Städtebau, sowie weitere Professoren, Mitarbeiter und Studierende.

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