UNI-Siegen - Arbeitskreis Verkehr

Demo gegen ,,Hochschule als Festung"
Arbeitskreis Verkehr: ,Maßnahmen mit Pfosten und Ketten eignen sich nicht als Lösung"

Pressespiegel: AK-Verkehr (vgl. Westfälische Rundschau: 30-06-1993)

Siegen. ,,Wir müssen draußen bleiben - Hochschule als Festung!" Unter diesem Motto rufen Arbeitskreis Verkehr und AStA der Uni-GH Siegen für heute zu einer Demo auf. Sie beginnt um 12 Uhr am Eingang der Uni, Bushaltestelle Robert-Schumann-Straße. Die Uni-GH Siegen werde ,,mit neuen Absperranlagen zur Festung ausgebaut", meint der Arbeitskreis.

Weil sich Anwohner des Haardter Berges beschwert hatten, sahen sich Stadt und Hochschul- verwaltung gezwungen, .Maßnahmen gegen den immer stärker werdenden Motorradverkehr zu ergreifen.

,,Wir verstehen die Beschwerden der Bewohner", erklärte Achim Walder vom Arbeitskreis. ,,Maßnahmen mit Pfosten und Ketten eignen sich jedoch nicht als Lösung."

Die Zufahrt über die Adolf-Reichwein-Straße zum oberen Gebäude wurde durch einen massiven Pfosten blockiert, der auch im starken Maße die mehr als 3 000 Studenten und die Fahrradfahrer behindert. Sie müssen sich durch einen ein Meter breiten Durchgang quetschen.

Die Motorradfahrer machten dann einen Umweg durch die Parkanlage vor der ehemaligen Pädagogischen Hochschule. Auch dieser ,,Schleichweg" wurde inzwischen durch Stahlseile versperrt.

Hochschulverwaltung, Stadt und der Arbeitskreis Verkehr haben sich allerdings inzwischen bei einer Ortsbesichtigung verständigt, eine Zufahrtmöglichkeit über die Hochschulstraße und einen neuen Stellplatz für Motorräder zu schaffen.

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