UNI-Siegen - Arbeitskreis Verkehr

Studierende müssen zustimmen,
Semesterticket - ein ,Super-Angebot'

Pressespiegel: AK-Verkehr (vgl. Westfälische Rundschau: 19-05-1993)

Siegen. Dem "Semesterticket" steht (fast) nichts mehr im Wege - nur die Siegener Studentinnen und Studenten müssen noch zustimmen. Sie sollen in der Urabstimmung vom 2. bis 8. Juni das Angebot der VWS absegnen.
Achim Walder vom Arbeitskreis Verkehr an der Universität-GH Siegen hofft auf rege Wahlbe- teiligung: "Wir brauchen jede Stimme," sagte er in der gestrigen Pressekonferenz bei der VWS. Am 9. Juni muss die Hochschulverwaltung wissen, ob die Studierenden zum Wintersemester das Semesterticket haben wollen.
Der AStA bereitet die Kommilitonen zur Zeit mit Infoständen auf die Urabstimmung vor. Thomas Reincke, AStA-Beauftragter für das Semesterticket: ,Viele sind erstaunt, wie schnell sie mit Bus und Bahn an der Uni sind." Er hält das Siegener Modell für geradezu revolutionär: "Eine Fahrgastgruppe schafft sich ihren eigenen Verkehrsverbund aus Bus und Bahn."
Für VWS-Vorstand Dr. Heinz Schaldach ist das Semesterticket ein "Super-Angebot". Jeder an der Uni-GH angemeldete Studierende (außer Schwerbehinderten oder Gasthörern) muss das Ticket erwerben - dafür hat er aber die Möglichkeit die Busse im gesamten VGWS-Verkehrsnetz und die Nahverkehrszüge (inklusive Eilzüge) der Bundesbahn an allen Tagen zu nutzen - auch sonntags oder in den Semesterferien. Der Ticketpreis beträgt 80 Mark.
Davon erhält die Verkehrsgemeinschaft 59 Mark, der Anteil der Deutschen Bundesbahn beträgt 21 Mark. Das Ticket ist jeweils sechs Monate gültig.
Bei der Einführung des Tickets wird es zusätzliche Verbesserungen im Bedienungsangebot der VWS geben: Die Linien 33 und 41 bekommen-zusätzliche Fahrten. Von Netphen aus gehen mehrmals Direktbusse zur Uni. Eine wesentliche Voraussetzung für die VWS ist übrigens eine Verschiebung des Vorlesungabeginns von 8.15 Uhr auf 8.30 Uhr - nur so könnten zusätzlich Schulbusse für den erwarteten Andrang der Studierenden eingesetzt werden.

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