UNI-Siegen - Arbeitskreis Verkehr

Arbeitskreis Verkehr: Fahrradständer für die Uni-Spender gesucht

PM: AK-Verkehr (vgl. Westfälische Rundschau: 07-04-1992)

Die Verkehrsbefragung im Februar 1991 hat gezeigt, daß rund 400 Studenten, wenn auch nicht regelmäßig, mit dem Fahrrad zur Universität fahren. An einem kalten Morgen zählten die Mitglieder des Arbeitskreises Verkehr die Fahrräder vor den einzelnen Gebäuden - es waren mehr als 200.

Gespräche mit der Uni-Verwaltung haben ergeben, daß weitere Fahrradständer wegen der Kosten nur in kleinem Rahmen jedes Jahr aufgestellt werden können. Erst im letzten Jahr wurden für 830 000 DM Parkplätze für 32 Autos an der Uni errichtet. Der Arbeitskreis sucht deshalb nach anderen Möglichkeiten.

Uwe Latsch, Hochschulangehöriger und ADFC-Mitglied machte den Vorschlag, Fahrradständer privat zu finanzieren. Zunächst wurden alle möglichen Stellplätze untersucht und in einer Dokumentation mit Fotos zusammengestellt. Anfragen bei Ständerherstellern haben Preise zwischen 70 DM bis 100 DM ergeben. 200 bis 300 Fahrradständer sollen beschafft und auf die drei Gebäude verteilt werden. Die Uni übernimmt die Montage, denn die Fahrradständer müssen den Diebstahl von Fahrrad und Ständer verhindern. Bisher nehmen die meisten Uni-Angehörigen ihre Fahrräder mit ins Büro und hängen sie an die Wand oder stellen sie in den Treppenhäusern ab und blockieren damit die Fluchtwege.

In den nächsten Tagen werden die vorbereiteten Unterlagen, so betonte der Vorsitzende Achim Walder, an einige Firmen und Organisationen verschickt. Der Verein ,,Alles für Siegen" wird Spendenquittungen ausstellen. Alle Sponsoren werden mit einem Werbeschild über den Ständern namentlich erwähnt. Der Arbeitskreis hofft durch diese Aktion, endlich die erforderliche Menge an Fahrradständem für die Studenten bereitstellen zu können und so auch in diesem Fall die Verkehrsprobleme zu verringern.

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