UNI-Siegen - Arbeitskreis Verkehr

Busverspätungen durch Einzelfahrscheine
für Studenten

Pressespiegel: AK-Verkehr (vgl. Westfälische Rundschau:: 05-11-1991)

,,Letzten Monat bot sich den Fahrgästen auf den direkt zur Hochschule führenden Linien 33/41 ein unangenehmes Bild. Viele Busse erreichten erst starkverspätet die Haltestelle; die Abfahrt verzögerte sich durch den Fahrscheinverkauf noch weiter. Die Fahrer verzichteten teilweise auf die ihnen zustehende Pause. Zu Veranstaltungen kam, wer sich am Fahrplan orientierte, verspätet. Anschlüsse wurden nicht erreicht. Über die Ursachen und Folgen dieses Umstandes diskutierte kürzlich der Arbeitskreis der Universität-Gesamthochschule Siegen in kleinem Rahmen. Die Vor!esungszeit der Hochschule beginnt und endet zur Monatsmitte. Da die VWS aber weder Schülerwochenkarten noch Mehrfachfahrkarten (,Zehnerkarten' oder Streifenkarten) ausgibt, sind die Siegener StudentInnen in den ersten Wochen auf Einzelfahrscheine angewiesen. Da keine Fahrkartenautomaten aufgestellt sind, muß der Fahrer jeden Fahrgast einzeln bedienen. Die ärgerlichen Folgen machen sich gerade zu Semesterbeginnn unangenehm bemerkbar. Die Erstsemesterstudenlnnen haben meist noch keine feste Wahl des Verkehrsmittels getroffen. Wenn sich dann der Bus als zuverlässig erweist (was in den übrigen Monaten normalerweise nicht der Fall ist!) wird dauerhaft ein Fahrgastpotential vergrault. In anderen Hochschulstädten (z. B. Kaiserslautern) gehen die Verkehrsbetriebe den umgekehrten Weg und bieten den StudentInnen ein kostenloses Schnupperticket für die erste Vorlesungswoche an. Andere Städte - Andere Sitten. Der Arbeitskreis fordert deshalb die Politker. auf, baldmöglichst Mehfachfahrkarten die auch am 15. eines Monats beginnen kann einzuführen.

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